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Projekt zum Umweltschutz der Klasse 8a

"Die Politiker und die meisten anderen Erwachsenen reden nur, aber sie tun nicht wirklich was für den Klimaschutz." Greta Thunberg

Diese Aussage von Greta Thunberg und die aktuellen Bewegungen zum Klima- und Umweltschutz waren Ausgangspunkt für das Umweltprojekt der Klasse 8a im Rahmen der Projektinsel. In den drei Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen mit dem Thema Nachhaltigkeit, Entsorgung und Recycling von Rohstoffen,...

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Der Montagmorgen begann mit dem Besuch der in St. Hildegard lebenden Ordensschwester von Bonlanden, Schwester Jutta. Sie berichtete von der Amazonas-Synode, die vor kurzem stattfand. Weiterhin sprach sie über die heilige St. Hildegard, die bereits im frühen Mittelalter auf das Zusammenspiel der Natur und ihre besondere Kraft hingewiesen hat. Vor allem brachte sie uns den franziskanischen Sonnenkreis näher, der auch in unserer Schule immer wieder zu entdecken ist und der die Elemente und die Natur als unsere „Familie“ preist und die Schöpfung lobt - Laudato’si.

Anschließend gingen wir in Kleingruppen zusammen und näherten uns mithilfe einer „Stationenarbeit“ den verschiedensten Aspekten. So verfolgten wir auf unseren Tablets den „TED-Talk“ mit Greta Thunberg und diskutierten anschließend über ihre Rolle, informierten uns über den Handel mit Müll und die Möglichkeiten des Recyclings. Wir erfuhren einiges über extreme Wetterverhältnisse oder bekamen einen Einblick in die Problematik des Müllvorkommens in den Weltmeeren durch eine Reportage über die Nordsee. Jede Schülerin arbeitete in ihrem Tempo und alle waren überrascht wie schnell die Zeit verging.

Am Dienstag trafen wir uns zunächst im Klassenzimmer zur Vorbesprechung unserer Müllsammelaktion. Im Anschluss wurden wir von der EBU mit Handschuhen und Zangen ausgestattet und machten uns dann gemeinsam auf den Weg zu den Donauwiesen.

Dort angekommen teilten wir uns in Gruppen auf und begannen den Müll einzusammeln. Neben allerlei Verpackungen, Einwegbechern und Zigarettenstummeln sammelten wir auch Zeltstangen und einen verloren gegangenen Inlineskater ein. Insgesamt füllten wir etwa 4 große Müllsäcke.

Den gesammelten Müll deponierten wir dann an der Donau. Dort wurden die Müllsäcke dann von der EBU abgeholt.

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Müllprojekt 8a

Am Mittwoch sollten die Projekttage durch einen weiteren Ausflug abgerundet werden. Gemeinsam fuhren wir mit dem ÖPNV in das nahegelegene Donautal, denn wir waren zu einer Führung im Müll-Heiz-Kraftwerk verabredet. Dort angekommen erkannten wir schnell, dass ein Müll-HEIZ-Kraftwerk besonders im Winter ein sehr angenehmer Ort sein kann und versehen durch eine kleine Stärkung wurde uns das System der Fernwärme und ihre Besonderheiten nähergebracht. Geschützt durch grüne Helme verließen wir den Vortragsraum und wir machten uns auf, hinter die Kulissen zu schauen. Besonders das Mischen des Mülls und die unzähligen Schaltpläne, blinkende Monitore und Anzeigetafeln waren beeindruckend. Dieser Ausflug machte uns klar, dass selbst der schwierigste Müll noch verwertet werden kann, und sei es „nur“ zur Wärmegewinnung.

 

Wir sind gemeinsam mit Papst Franziskus davon überzeugt, dass „unser gemeinsames Haus“ wieder aufgebaut werden kann besonders wenn wir weiter unsere Erde schützen, pflegen und behüten (Gen 1, 26-28)

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19.08.2020; 18:29:16 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 810 mal angesehen.