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Bericht Studienfahrt nach Rom 2019

rom2Am frühen Morgen des 15. Septembers 2019 trafen 41 Schülerinnen und 5 Lehrerinnen und Lehrer des St. Hildegard Gymnasiums etwas verschlafen, aber erwartungsvoll und aufgeregt am Donaubad ein,
um sich mit dem Bus auf den Weg in die „ewige Stadt“ zu machen. Schon während der Fahrt in den Süden Europas wurden wir alle durch Referate in die italienische Lebensart und die historische und kulturelle Vielfalt Roms eingeführt, sodass wir gut vorbereitet ins Programm starten konnten,
welches uns gleich am ersten Tag bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen am Kapitol, Forum Romanum und Kolosseum in die Tiefen der Antike, aber auch auf die hohe Kuppel des Petersdoms entführte, von der aus wir den atemberaubenden Blick auf die erste Millionenstadt der Welt genießen durften.

Auch in den folgenden Tagen ließen uns historische Sehenswürdigkeiten, welche uns nach jeder Straßenecke Eindrücke aus den verschiedensten Jahrhunderten bewegter Geschichte bescherten, nicht los. Vor allem die wichtige Zeit um 100 n. Chr., welche uns neben Triumphbögen, Säulen und dem Grab Cäsars lebhaft vor Augen geführt wurde, werden wir so schnell nicht vergessen. Mit der Metro und zu Fuß machten wir uns auch in Kleingruppen auf den Weg durch die Stadt, wobei neben weiteren Besichtigungen und Begegnungen „la dolce vita“ mit Gelato, Pizza sowie dem Ausflug nach „Frascati“ in die Weinberge außerhalb Roms nicht zu kurz kam. Der Mittwoch begann für uns mit der wöchentlichen Papstaudienz, bei der wir mit Christen aus aller Welt das Oberhaupt der katholischen Kirche hören und (sogar aus nächster Nähe) sehen konnten. Auch das restliche Tagesprogramm vollzog sich innerhalb der Grenzen des Vatikans, wo wir das ausufernde Angebot kunsthistorischer Schätze in den Vatikanischen Museen und natürlich,
den Kopf in den Nacken legend, das weltberühmte Deckengemälde Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle ganz in echt bewunderten. Nach diesem sehr bewegenden Tag, an dem wir wie üblich, auch aufgrund der Erkundung des Nachtlebens in Trastevere am Abend, viele tausend Schritte getätigt hatten, war die Erschöpfung groß, aber auch die Vorfreude auf den nächsten Tag, welcher etwas entspannter in der Villa Borghese zwischen täuschend realistisch wirkenden Statuen Berninis und eindrücklichen Gemälden Caravaggios sowie „lustwandelnd“ in den wunderschönen Gärten von Tivoli verbracht wurde. Den letzten Tag nutzten wir nach einem Morgengebet in Santa Prassede für die Besichtigung eines Bruchteils der über 400 Kirchen, welche Rom zu bieten hat, St. Maria Maggiore und des Laterans. Am Nachmittag stand schon der Abschied der lebendigen Stadt auf der Tagesordnung, deren historisches, aber auch modernes Flair wir in den fünf Tagen hautnah genießen durften.

Leider bedeutete der Abschied von Rom für uns aber auch den Abschied vom Sommer, da uns bei unserer Ankunft zurück in der Heimat, im Gegensatz zu den sonnigen Tagen in Rom, Herbstwetter und Kälte erwarteten.
Die beeindruckenden, lustigen und inspirierenden Eindrücke in „Bella Roma“ werden uns jedoch bestimmt den Schulalltag hindurch und noch länger begleiten, bis wir uns eines Tages wieder auf die Reise machen, um in die „ewige Stadt“ einzutauchen, schließlich führen bekanntlich ja alle Wege nach Rom.           

Emilia Böhling (JS 2), WZ, MAST

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Fotos: BIEG



11.09.2020; 17:48:27 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 1232 mal angesehen.